Der erste Besuch im Brautsalon…
24 Jan 2019

Der erste Besuch im Brautsalon…

Es haben sich viele von uns die sich 2019 das Jawort geben, schon eingehend mit dem Thema Hochzeitskleid beschäftigt und vielleicht auch schon das eine oder andere Geschäft besucht.

Die eigene Hochzeit ist für viele Frauen DAS Erlebnis schlechthin. Eine wichtige Zutat für das Gelingen ist natürlich das richtige Brautkleid. Doch warum soll diese große Entscheidung in einem überfüllten Brautmodengeschäft, mit einer gestressten Verkäuferin fallen, wo die Braut, die neben einem anprobiert vielleicht auch noch private Details mithören kann? Das muss wirklich nicht sein.

Brautsalon Flossmann ist ein Name über den man in Wien recht schnell und unweigerlich stolpert. Bereits seit vier Generationen hat sich das Familienunternehmen ganz den Wünschen und Bedürfnissen der angehenden Braut verschrieben.

“Salon” klingt dabei recht exklusiv. Ich als Modeinteressierte denke dabei gleich an französische Maß Salons und frage mich, ob der Service dort wirklich so anders ist.

Ich beschließe also, mir selbst eine Meinung zu bilden und mache mich auf den Weg zum Lokalaugenschein, nachdem ich einen Termin vereinbart habe.

Flossmann liegt in der vom Touristenstrom des 1. Bezirks relativ verschont gebliebenen Riemergasse, man kann also das Kleid recht bequem mit dem Taxi abholen. Der Brautsalon ist zur Überraschung vieler kein klassisches “Straßengeschäft” mit Auslagen wo man vor neugierigen Blicken kaum geschützt ist. Ganz im Gegenteil: von außen deutet nur ein dezentes Leuchtschild auf Flossmann hin, der sich im Mezzanin eines stilvollen Altbaus befindet.

Man kann die paar Treppen steigen oder den nostalgischen Aufzug benutzen.

 

Wiederum steht man vor einer Tür und ich habe schon von Bräuten gehört, dass sie das erste mal wieder umgekehrt sind, weil sie sich nicht getraut haben zu läuten. Doch der kurze Anflug von Unsicherheit, ob man hier denn nun richtig sei, löst sich spätestens in Wohlgefallen auf, wenn man sogleich aufs Herzlichste begrüßt wird.

Hinter der Tür verbirgt sich ein groß angelegtes Kleiderparadies mit einem individuellen Privatbereich für jede Braut, in dem sie ungestört probieren kann.

 

 

Ja, hier kann man wirklich in entspannter Atmosphäre und in Begleitung seiner Liebsten voll und ganz in das Abenteuer auf der Suche nach DEM absoluten Traumkleid eintauchen. Zur Seite steht einem erfahrene und kompetente Beraterin, deren einziges Ziel eine glücklich strahlende Braut ist.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee, Sekt, Snacks und eine tolle Candy Bar laden zum Verweilen ein.

 

 

Das darf man auch, denn der Termin ist mit 3,5 Stunden wirklich großzügig angesetzt.

Ich war ja offen gesagt etwas skeptisch, als man mir erklärte, dass man für einen Termin eine Reservierungsgebühr von 100,-€ bezahlen muss die man in Form einer Gutschrift wieder rückerstattet bekommt. Nun gut, eine derartige Gebühr ist hierzulande einfach wenig üblich und man ist daran nicht gewöhnt. Bei Designerläden in anderen Städten sieht das jedoch ganz anders aus.

Aber zurück zum Wesentlichen. In der Vergangenheit habe ich von vielen gehört wie herausragend der Service bei Flossmann sei, aber auch von stundenlangen Wartezeiten, besonders samstags. Darauf hat der Brautsalon reagiert, denn mühseliges Warten ist für keinen angenehm. Die Gebühr gibt es auch deshalb um zu zeigen, dass Flossmann die Braut und ihre Bedürfnisse wirklich ernst nimmt. Leider gibt es auch Damen die einfach mal zum Spaß Brautkleid probieren gehen ohne dass sie heiraten und so „echten“ Bräuten die wertvolle Zeit wegnehmen. Manche Bräute vergessen auch einfach einen Termin abzusagen, was natürlich vorkommen kann, aber dann verfällt der Termin ungenutzt, obwohl eine andere Braut vielleicht überglücklich darüber gewesen wäre. Mit der Reservierungsgebühr gehören diese Fälle der Vergangenheit an.

Und wenn man es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ist die Gebühr lediglich eine Art Anzahlung auf etwas, das man sowieso braucht, nämlich das Brautkleid. Schwer vorstellbar, dass man in der größten Auswahl Wiens nicht fündig wird! Aber auch für diesen unwahrscheinlichen Fall ist vorgesorgt, denn die Gutschrift kann auch auf Schuhe, Accessoires, Abendmode und Herrenmode nicht nur im Brautsalon Flossmann sondern auch in dessen Dependance, dem Modehaus Vondru, eingelöst werden.

 

Das eine oder andere wird ja trotzdem zusätzlich zum Kleid benötigt. Allein bei den Schuhen ist es wichtig nicht nur farblich passendes, sondern auch bequemes Beinwerk zu finden.

 

Mein Fazit:

Ja, das Brautkleid in entspannter Atmosphäre zu finden ist ein Konzept das mir gut gefällt, anstatt in einem überfüllten Laden wo man im Stimmengewirr sein eigenes Wort kaum versteht. Es ist wahrscheinlich das teuerste Kleid das wir in unserem Leben kaufen werden, für so eine wichtige und persönliche Entscheidung sollte jeder Braut der würdige Rahmen geboten werden.

Das Brautkleid kauft man nicht einfach im Vorbeigehen – Kabine – rein – raus – zack nehme ich. Andererseits muss ich auch nicht alle Geschäfte die es gibt abklappern und 1000e Kleider probieren. Die Voraussetzung dafür ist für mich, dass ich mich voll und ganz auf das Probieren konzentrieren kann und mich eine kompetente und ehrliche Beraterin dabei unterstützt.

 

Übrigens: Wer im noch intimeren Rahmen Brautkleider probieren, oder eine größere Gruppe an Begleitpersonen mitbringen möchte, dem bietet sich die Möglichkeit, den Brautsalon exklusiv abends zu mieten. Die Kosten für dieses einmalige Erlebnis betragen 250,- € und können in diesem Fall leider nicht rückerstattet werden.

Dieses sogenannte Flossmann privé eignet sich allerdings hervorragend als Überraschungsgeschenk für die Braut. Fast wie nebenbei ist es auch noch ein besonderes Erlebnis, mit der eigenen Mutter, der besten Freundin, Trauzeugin oder der ganzen Mädels Clique.

Hier noch der Link für die die sich online einen Terminen vereinbaren möchten.  Online Termin Vereinbarung

 


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